Praxis & Projekte
Praxis im Kontext der Ausbildung
Neben meiner Tätigkeit als Dozent bin ich im IT-Umfeld unternehmerisch tätig und arbeite kontinuierlich an realen IT- und Softwareprojekten.
Diese Praxis dient nicht der Vermarktung von Dienstleistungen, sondern bildet die Grundlage für praxisnahe, realitätsorientierte Unterrichtsbeispiele.
Projekte und Aufgabenstellungen werden dabei didaktisch aufbereitet und – sofern erforderlich – anonymisiert, um sie für Ausbildungs- und Prüfungssituationen nutzbar zu machen.
Ausgewählte Praxisprojekte
Praxisprojekt: Datenbankgestützte Web-Anwendung zur Messwerterfassung und – Auswertung (AP2-Projekt)
Dieses Projekt entstand im Rahmen der Abschlussprüfung (AP2) zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und bildet ein vollständiges, praxisnahes Beispiel für ein IHK-Projekt von der Analyse bis zur Abnahme.
Ziel war die Entwicklung einer webbasierten Anwendung zur Erfassung, Visualisierung und Auswertung technischer Messwerte inklusive Benutzer- und Rechtekonzept sowie integriertem Warnsystem bei Abweichung der Werte.
Didaktischer Fokus
– Projektplanung und Projektabgrenzung nach IHK-Vorgaben
– Analyse, Lasten- und Pflichtenheft (u. a. MoSCoW-Methode)
– Strukturierter Aufbau der Anwendung (MVC-Ansatz)
– Datenmodellierung und Auswertung historischer Messwerte
– Dokumentation, Präsentation und Fachgespräch
Einsatz im Unterricht
Das Projekt dient als Referenz für Abschlussprojekte (AP2), insbesondere zur Veranschaulichung von Projektstruktur, Dokumentation und technischer Argumentation im Fachgespräch.





Praxisprojekt: Webbasierte Lernplattform zur Verwaltung von Lerninhalten, Fragen und Tests
Dieses Projekt ist eine aktuell in Entwicklung befindliche, webbasierte Lernplattform zur strukturierten Verwaltung von Lerninhalten, Fragen, Tests und Quizzen.
Die Anwendung wird kontinuierlich weiterentwickelt und ist für den Betrieb auf einem Linux-Server vorbereitet und containerisiert umgesetzt.
Didaktischer Fokus
– Strukturierung von Lerninhalten (Lernfelder → Themen → Inhalte)
– Trennung von Administration, Inhalt und Auswertung
– Rollen- und Zugriffskonzepte
– Betrieb, Deployment und Wartbarkeit
Der laufende Entwicklungsprozess bietet zusätzliche didaktische Ansatzpunkte, um iterative Entwicklung, Erweiterbarkeit und technische Entscheidungen im Unterricht zu thematisieren.
Typische Funktionen (abstrahiert)
– Verwaltung von Inhalten mit Rich-Text-Editor
– Fragen- und Quizsysteme (z.B.Multiple-Choice / Freitext)
– Auswertungen und vorbereitete Exporte
– Differenzierte Sichtbarkeits- und Zugriffskonzepte
– Containerisierter Betrieb für Entwicklungs- und Produktivumgebungen
Einsatz im Unterricht
Das Projekt dient als praxisnahes Beispiel für Web-Anwendungsentwicklung, Systembetrieb und die Übertragung fachlicher Anforderungen in eine strukturierte Softwarelösung.


Laufende IT-Praxis als Grundlage für den Unterricht
Durch meine unternehmerische Tätigkeit im IT-Bereich bin ich kontinuierlich mit realen Anforderungen aus dem Berufsalltag konfrontiert. Dazu gehören unter anderem der Betrieb und die Weiterentwicklung von IT-Systemen, der Umgang mit Infrastruktur- und Sicherheitsaspekten sowie die Umsetzung und Wartung von Softwarelösungen.
Diese laufende Praxis ermöglicht es mir, Unterrichtsinhalte stets aktuell, realitätsnah und fachlich fundiert zu vermitteln. Aufgabenstellungen und Beispiele basieren auf echten Erfahrungen und nicht auf rein theoretischen Konstrukten.
Typische Themen aus der laufenden Praxis, die in den Unterricht einfließen:
– Betrieb und Wartung von IT-Systemen
– Strukturierte Fehlersuche und Problemanalyse
– Dokumentation und saubere Übergaben
– Sicherheits- und Zugriffsaspekte
– Bewertung und Begründung technischer Entscheidungen
Übertrag in den Unterricht
Die dargestellten Projekte werden nicht als fertige Lösungen vermittelt, sondern als didaktisch aufbereitete Praxisbeispiele genutzt.
Im Mittelpunkt stehen Entscheidungsprozesse, typische Stolperstellen, Alternativen und die fachliche Begründung technischer Lösungen.
Ziel ist es, Auszubildende nicht nur auf Prüfungen, sondern auch auf reale Anforderungen im späteren Berufsalltag vorzubereiten.
